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Laszlo Moholy-Nagy|  Biographie
Laszlo Moholy-Nagy: Weltgebäude (Fotoplastik)
Preis: 680,- EUR
Weltgebäude (Fotoplastik)

Das Weltgebäude (The Edifice of the World), 1927
Fotografie (1973) vom Original Moholy-Nagy (ca.1925) ,
sehr groß: ca. 27 x 35 cm auf 40 x 30 cm , Silbergelatine
mit weissem Rand, verso gestempelt "Galerie Klihm", Prägestempel "Fotorepro 1973",
leichter Knick lks. oben und re. unten

Laszlo Moholy-Nagy

Bácsbarsod/Ungarn 1895 - Chicago 1946

Der gebürtige ungarische Maler, Fotograf und visuelle Gestalter Lászlo Moholy-Nagy wird am 20. Juli 1895 in Bácsborsód (Ungarn) geboren. In den Jahren 1913-14 und 1918 absolviert er ein
Jurastudium, welches er in Bukarest abschließt. Währenddessen leistet er 1914 bis 1917 seinen Militärdienst. Seit 1918 beschäftigt sich Lászlo Moholy-Nagy ausschließlich mit der Malerei,
hat enge Kontakte zu der Künstlergruppe "Ma" und siedelt 1919 nach Wien und 1920 nach Berlin über. In Berlin findet im Jahre 1922 die erste Einzelausstellung des Künstlers in Herwarth
Waldens "Sturm"-Galerie statt. Im selben Jahr beteiligt er sich am Dadaisten-Kongress.

1923 löst Moholy-Nagy Johannes Itten (1888 – 1967) als Formmeister der Metallwerkstatt und Leiter des Vorkurses am Staatlichen Bauhaus in Weimar ab. Später unterrichtet der Künstler auch in Dessau am Bauhaus bis 1928. Lange Zeit arbeitet er als Assistent von Walter Gropius (1883 – 1969) und gibt gemeinsam mit diesem seit 1924 die Bauhausbücher heraus. Er beschäftigt sich intensiv mit Lichtstrukturen, Lichteffekten, Fotogrammen und Fotomontagen sowie Negativ/Positiv-Fotografien.

Lászlo Moholy-Nagy experimentiert gemeinsam mit seiner Frau Lucia Moholy (geb. Schulz), welche er 1921 heiratet, mit den unterschiedlichsten fotografischen Techniken. Für Moholy-Nagy ist die Fotografie ein ideales Ausdrucksmittel, mit dem er die Theorie des "Neuen Sehens" umsetzen kann. Mit ihm gewinnt die Fotografie am Bauhaus an Bedeutung.
Nachdem Gropius die Leitung abgibt, verlässt auch Lászlo Moholy-Nagy das Bauhaus. 1928 gründet er ein eigenes Atelier in Berlin. Außerdem ist der Künstler als Grafiker, Bühnenbildner und Ausstellungsgestalter tätig und arbeitet an verschiedenen Experimentalfilmen.

Auf der Pariser Werkbundausstellung des Jahres 1930 ist der "Lichtraum-Modulator" zu sehen, den Moholy-Nagy seit 1922 entwickelt. Seit dem Jahre 1933 folgt die Zusammenarbeit mit der Werbeabteilung des Jenaer Glaswerks Schott & Gen. Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten emigriert der Künstler zunächst nach Amsterdam (1934), nach London (1935 – 37) und schließlich 1937 in die USA.

In Chicago gründet Lászlo Moholy-Nagy im Jahre 1937 das "New Bauhaus" und ist 1937-38 dessen Leiter. Im selben Jahr folgt die Gründung der "School of Design", die 1944 in "Institute of
Design" umbenannt wird und heute ein Teil des "Illinois Institute of Technology" ist.
Lászlo Moholy-Nagy stirbt am 24. November 1946 in Chicago.

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