Künstlergesamtliste

Vernissagen

12.4.2019 - 11.8.2019

Museum Angewandte Kunst

2 von 14. Zwei Kölnerinnen am Bauhaus

Zum 100-jährigen Bauhaus-Jubiläum präsentiert das MAKK das Werk der avantgardistischen Keramikkünstlerin Margarete Heymann-Loebenstein sowie der Bühnenbildnerin Marianne Ahlfeld-Heymann im Dialog mit Farbstudien, Gemälden und Zeichnungen von Johannes Itten, Oskar Schlemmer, Wassily Kandinsky und László Moholy-Nagy aus der eigenen Sammlung.

Das MAKK spürt mit seiner Ausstellung dem Wirken von zwei gebürtigen Kölnerinnen aus jüdischer Familie nach, den beiden Cousinen Margarete (1899-1990) und Marianne (1905-2003) Heymann. Der Titel bezieht sich darauf, dass es nachweislich 14 Kölner*innen am Bauhaus gab. Ihre künstlerischen Spuren standen bislang – bis auf wenige Ausnahmen – nicht im Fokus der Öffentlichkeit.

Marianne Heymann, „Li-Tai-Pe am Hof“ aus Clemens von Franckensteins Oper „Des Kaisers Dichter Li-Tai-Pe“, Köln, 1932 © Theaterwissenschaftliche Sammlung der Universität zu KölnMargarete Heymann wurde 1920 am Bauhaus zum Vorstudium bei Johannes Itten zugelassen, 1921 wechselte sie zur Ausbildung in die Keramikwerkstatt Dornburg und lernte bei Werkmeister Max Krehan und Formmeister Gerhard Marcks. In Weimar nahm sie weiterhin am Unterricht bei Georg Muche, Paul Klee und Gertrud Grunow teil. Obwohl Heymann das Bauhaus im Herbst desselben Jahres wieder verließ, beeinflusste die Bauhaus-Zeit ihr Schaffen nachhaltig. Dies zeigt sich besonders in den avantgardistischen und reduzierten Formen ihrer Gebrauchskeramik wie den berühmten Scheibenhenkel-Services, die aus geometrischen Grundformen gestaltet waren. Aber auch die Dekore legen einen Vergleich mit Kompositionen von Kandinsky oder Moholy-Nagy nahe. Ihre 1923 gegründeten Haël-Werkstätten galten international als eine der kreativsten Keramikwerkstätten dieser Zeit.

Marianne Heymann besuchte ab 1923 die Bildhauerei-Werkstatt am Bauhaus, verließ diese allerdings 1925 wieder, da die Klasse beim Umzug von Weimar nach Dessau nicht fortgeführt wurde. Sie nahm am Unterricht von Walter Gropius in Bezug auf Bildhauerei und Bühnenkunst teil; besonders beeindruckt war sie jedoch von der künstlerischen Lehre Paul Klees. Nach ihrer Bauhaus-Zeit schuf sie Handpuppen und Marionetten für freie Produktionen, bevor sie als Bühnenbildnerin am Mannheimer Nationaltheater sowie zeitgleich an der Kölner Oper arbeitete. Zahlreiche Entwürfe zu fantasievollen Szenarien, Kostümen und Masken entstanden – so beispielsweise für Jacques Offenbachs Operette „La Périchole“. Besonders die Kostümentwürfe lassen die Einflüsse der Bühnenkunst Schlemmers erkennen: turmartige Kopfbedeckungen mit konzentrischen Ringen, trapezförmige Gewänder, gesteppte und wattierte Säume sowie eine klare Farbpalette.

Beide Künstlerinnen mussten nach 1933 in die Emigration gehen.

„2 von 14. Zwei Kölnerinnen am Bauhaus“ ist Teil des NRW-Verbundprojektes „100 jahre bauhaus im westen".

http://www.makk.de/
10.4.2019 - 21.7.2019

Museum Ludwig

25. Wolfgang-Hahn-Preis

Jac Leirner

In 2019 zeichnet die Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig Jac Leirner mit dem Wolfgang-Hahn-Preis aus. Die brasilianische Künstlerin, 1961 in São Paulo geboren, verfolgt mit ihrer Arbeit seit vielen Jahren eine subtile Analyse von Gesellschafts- und Repräsentationssystemen. Eine wichtige Rolle spielen dabei gefundene, oft industriell hergestellte Alltags-Objekte, aus denen sie nach den Prinzipien des Sammelns, Akkumulierens und Klassifizierens, Installationen, Collagen und Skulpturen schafft. So entstehen dichte, oft minimalistische Arbeiten, die mit den ästhetischen, repräsentativen und soziokulturellen Bedeutungsebenen der Objekte spielen.

Porträt Jac Leirner neben ihrer Arbeit Chair, 1980 Courtesy and © Jac Leirner, Foto: Maycon Lima, 2014Jochen Volz, Direktor der Pinacoteca do Estado de São Paulo und Gastjuror für den Wolfgang-Hahn-Preis 2019 begründet die Entscheidung der Jury: „Jac Leirner ist eine der wichtigsten Vertreterinnen der Konzeptkunst unserer Tage und der sogenannten Institutionskritik. Seit den 1980er Jahren hat sie mit ihren Skulpturen, Bildern und Installationen die Idee des Originals und des Wertes von Kunstwerken in Frage gestellt. Gefundene, gesammelte und auch gestohlene Objekte, meist industriell produziert, werden von ihr verarbeitet. Die Arbeit Museum Bags (1985/2018) besteht beispielsweise aus einer Sammlung von gewöhnlichen Plastiktüten, die sie in verschiedenen Museumsshops erworben hat. Die Tüten, die normalerweise vom Besucher benutzt werden, um ein Souvenir vom öffentlichen Museum in den Privatraum zu befördern, werden hier zu einer großflächigen Collage, zum Bild.“

Dr. Yilmaz Dziewior, Direktor des Museum Ludwig und Mitglied der Jury, ergänzt: „2019 ist ein besonderes Jahr für den Wolfgang-Hahn-Preis: Zum ersten Mal zeichnen wir eine südamerikanische Künstlerin für ihr international relevantes Œuvre aus. Das weitet unseren Blick für das globale zeitgenössische Kunstgeschehen. Leirners Schaffen, an der Schnittstelle von Minimalismus, Konzeptualismus und Institutionskritik, ist eine große Bereicherung für die Sammlung des Museum Ludwig. Und zum 25. Mal in Folge verleiht die Gesellschaft für Moderne Kunst den Wolfgang-Hahn-Preis dank ihrer engagierten Mitglieder – dieses langfristige und nachhaltige bürgerschaftliche Engagement für die zeitgenössische Kunst ist einfach großartig.“

Mayen Beckmann, Vorstandsvorsitzende der Gesellschaft für Moderne Kunst: „Die Fortschreibung der Sammlung des Museum Ludwig in die Zukunft war von Anfang an das Ziel des Wolfgang-Hahn-Preis. Wir wollen Künstler*innen auszeichnen, deren Werk international beim Fachpublikum bereits anerkannt ist, in Deutschland jedoch noch nicht so viel Aufmerksamkeit erhalten hat. Es werden daher bewusst Werke von Künstler*innen ausgewählt, die bislang fehlen. Jac Leirners Werk erfüllt genau diese Kriterien und gehört unbedingt ins Museum Ludwig. Wir freuen uns, diese Künstlerin auch dank BAUWENS und EBNER STOLZ im Museum Ludwig der Öffentlichkeit präsentieren zu können. Wir sind dankbar, dass beide Unternehmen ihre Unterstützung für Präsentation und Publikation des Wolfgang-Hahn-Preis für weitere drei Jahre zugesagt haben.“

Museum Bags (1985/2018) wird von der Gesellschaft für Moderne Kunst anlässlich der Verleihung des Preises für die Sammlung des Museum Ludwig erworben und im Kontext der ständigen Sammlung präsentiert. Anlässlich des Preises erscheint außerdem eine Publikation in Zusammenarbeit mit der Künstlerin, herausgegeben von der Gesellschaft für Moderne Kunst.

Preisverleihung und Eröffnung: Dienstag, 9.4.2019, 18:30 Uhr im Museum Ludwig

http://www.museum-ludwig.de/
4.5.2019 - 14.7.2019

Stadtmuseum Köln

YOU ARE HERE

Versuche einer fotografischen Standortbestimmung, Teil 1

Eine Ausstellung in Kooperation mit der Internationalen Photoszene Köln

Snezhana von Büdingen: „Sofie mit Zigarette“, aus der Serie „Meeting Sofie“Mit YOU ARE HERE zeigt die Internationale Photoszene Köln im Kölnischen Stadtmuseum den ersten Teil einer Ausstellungsreihe, die Köln als bedeutende Fotostadt neu verortet. Im Zentrum dieses Auftakts: der künstlerische Nachwuchs. Denn neben den vielen großen Fotografen wie August Sander, Chargesheimer oder Candida Höfer, die in Köln gewirkt haben (oder noch immer wirken), den bedeutenden Fotosammlungen, den international bekannten Galerien und den wissenschaftlichen Institutionen: Es sind vor allem die vielen hier heute arbeitenden Fotograf*innen, die Köln als Fotostadt lebendig machen.

Heide Prange: „Hanna“, aus der Serie „#heterochromie“YOU ARE HERE gibt einen eindrucksvollen Einblick in aktuelle Tendenzen der jungen Kölner Dokumentar-, Porträt- und Konzeptfotografie und stellt diese zur Diskussion. Deutlich spiegelt sie zudem die Bedeutung von Fotografie für Gesellschaft, Politik und das Private.

Ausgestellt werden Arbeiten von Max Dauven, Vera Drebusch, Juliane Herrmann, Marie Köhler, Ludwig Kuffer, Martin Lamberty, Francesca Magistro, Heide Prange, Morgaine Schäfer, Linn Phyllis Seeger, Lucia Tollens, Snezhana von Büdingen und Felix von der Osten.

http://www.koelnisches-stadtmuseum.de/Aktuelles
29.3.2019 - 30.6.2019

Käthe Kollwitz Museum

ANJA NIEDRINGHAUS – BILDERKRIEGERIN

Nahezu ein Vierteljahrhundert berichtet Anja Niedringhaus (1965–2014) von Kriegsschauplätzen in aller Welt wie vom Balkan, aus dem Irak, und immer wieder aus Afghanistan. Als die Fotografin und Pulitzer-Preisträgerin dort am 4. April 2014 während eines Reportage-Einsatzes einem Attentat zum Opfer fällt, hinterlässt sie ein beeindruckendes Œuvre. Anlässlich ihres 5. Todestages ehrt das Käthe Kollwitz Museum Köln die Pulitzer-Preisträgerin mit einer groß angelegten Einzelausstellung.

NiedringhausDie erste posthume Retrospektive präsentiert ein Werk, das die ›Bilderkriegerin‹ bereits zu Lebzeiten zur Ikone werden ließ. Im Auftrag von Nachrichtenagenturen wie der amerikanischen Associated Press (AP) entstanden legendäre Aufnahmen, die die weltweit wichtigsten Magazine und Zeitungen auf ihren Titelseiten druckten und die so im kollektiven Gedächtnis verankert sind.

Ihr umfangreicher Nachlass umfasst Bilder aus Kriegs- und Krisenregionen ebenso wie brillante Porträts und Sportfotografien. Die Ausstellung zeigt – erstmals durchgängig in Farbe – über 90 großformatige Aufnahmen, darunter 18 Originale aus dem Archiv der Fotografin sowie mehrere handsignierte Abzüge.

Fotografien, die zum Frieden mahnen
Obgleich Anja Niedringhaus lange Jahre über zahlreiche Kriegsschauplätze berichtet, lehnt sie den Begriff ›Kriegsfotografin‹ für sich ab. Ihre Aufnahmen, die oft unter Lebensgefahr an vorderster Front entstehen, reichen weit über eine reine Dokumentation von Ereignissen hinaus – ihre Arbeiten sind Aufrufe zum Frieden. Sie wollen aufrütteln und mahnen, indem sie uns die Schrecken des Krieges vor Augen führen. Ihre Werke vereinen häufig starke Gegensätze: Sie zeigen einen Moment der Ruhe inmitten des völligen Chaos und tiefe Menschlichkeit inmitten von brutaler Barbarei.

Die Ermordung der Fotografin vor fünf Jahren rief ein weltweites Medienecho hervor. Von der New York Times bis hin zu russischen, griechischen und arabischen Medien war der Vorfall auf den Titelseiten zu lesen, Regierungen und Prominente aus aller Welt kondolierten. Unter ihren Kolleginnen gilt Anja Niedringhaus als Wegbereiterin in einem Beruf, in dem bis heute der Frauenanteil verschwindend gering ist. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter 2005 den ersten Pulitzer-Preis für eine deutsche Fotografin.

Eine Ausstellung im Rahmen des Internationalen Photoszene Festivals Köln 2019

http://www.kollwitz.de/
9.3.2019 - 2.6.2019

Museum Ludwig

Nil Yalter. Exile Is a Hard Job

YALTERSeit den 1970er Jahren arbeitet Nil Yalter als Pionierin einer gesellschaftlich engagierten und technisch avancierten Kunst. Als eine der ersten Künstlerinnen in Frankreich nutzt sie das neu aufkommende Medium Video. Nil Yalter ist 1938 in Kairo geboren, aufgewachsen in Istanbul und seit 1965 wohnhaft in Paris. Mit der ersten Überblicksausstellung der Künstlerin in Deutschland präsentiert das Museum Ludwig die Vielfalt ihres Schaffens: darunter bislang kaum bekannte Gemälde aus ihrem Frühwerk sowie Videoinstallationen der frühen 1970er Jahre bis hin zu Multimedia-Installationen, in denen sie Fotografie, Video, Zeichnungen und Skulptur zu Collagen verbindet. Die Ausstellung zeichnet den Weg ihrer engagierten Ästhetik nach.

Nil Yalters Werke entstehen aus aktuellen politischen Situationen wie der Verurteilung zum Tode eines türkischen Aktivisten, dem Alltag in einem Frauengefängnis oder der Lebenssituation analphabetischer „Gastarbeiter*innen“. Sprache spielt für Nil Yalter eine wichtige Rolle, ebenso wie kulturelle Einflüsse aus dem Nahen Osten, der Türkei und Westeuropa. Sensibel integriert sie die Stimmen derjenigen, die sie in ihren Arbeiten porträtiert. Mit quasi-anthropologischer Methodik spiegelt sie die Lebenssituation der Dargestellten und macht marginalisierte Personengruppen sichtbar. Schon in den 1970er Jahren beschäftigte sich die Künstlerin mit feministischen Fragestellungen, in die auch migrantische und queere Perspektiven miteinfließen. Hierdurch erscheint ihr Werk heute aktueller denn je.

YALTERFür ihre Ausstellung im Museum Ludwig wird die Posterserie Exile Is a Hard Job/Walls im Stadtraum von Köln fortgeführt. Die tapetenartig angeordneten Zeichnungen und Fotos von türkischen Einwanderern aus ihrer Arbeit Turkish Immigrants von 1977 werden ohne Autorisierung in verschiedenen Stadtvierteln aufgehängt. Den Slogan „Exil ist harte Arbeit“ schreiben die Künstlerin oder die Bewohner*innen auf die Poster, in der Sprache, die im jeweiligen Viertel vorrangig gesprochen wird: Deutsch, Türkisch, Arabisch, Russisch, Polnisch. Die Arbeit ist von und für Migrant*innen, deren Existenz gleichzeitig so offensichtlich und doch abwesend ist.

Als Pantomime-Künstlerin reiste Nil Yalter von 1956 bis 1958 in den Iran, nach Pakistan und Indien. Von 1963–1964 arbeitete sie als Bühnenbilderin und Kostümdesignerin an diversen Theatern in Istanbul und konzentrierte sich zunehmend auf die Malerei. 1965 ging sie nach Paris, wo sie bis heute lebt und arbeitet. Ihre erste Einzelausstellung hatte sie 1973 im Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris. Entlang ethnologischer und soziologischer Fragestellungen untersuchte die Künstlerin die Position der Frau in der turkmenischen Nomadengesellschaft. Begleitend zu Topak Ev, einem eigens nachgebauten Zelt, schuf sie Wandtafeln mit Zeichnungen und Fotokopien von Fotos und Texten, die das Leben der Nomad*innen widerspiegeln. Mit ihrer feministischen Videoarbeit The Headless Woman or The Belly Dance war sie 1974 in der ersten internationalen Ausstellung zur Videokunst in Frankreich vertreten und trat als Pionierin der französischen Videoperformance hervor.

YALTERIhr Werk wurde in den letzten Jahren wiederentdeckt. Sie war beteiligt an der Wanderausstellung Wack! Art and the Feminist Revolution, die u.a. im MOCA, The Museum of Contemporary Art, Los Angeles sowie im MoMA PS1, New York (2008) gezeigt wurde. Es folgten weitere Einzelausstellungen unter anderem im FRAC Lorraine in Metz (2016) sowie im Arter – Space for Art in Istanbul (2016).

Nil Yalter. Exile Is a Hard Job ist eine Ausstellung des Museum Ludwig in Kooperation mit dem Center for Curatorial Studies, Hessel Museum of Art, Bard College, Annandale-on-Hudson, New York.

Die Ausstellung wird großzügig gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Kunststiftung NRW. Des Weiteren wird sie unterstützt von SAHA – supporting contemporary art from Turkey und der Rudolf Augstein Stiftung.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Herausgegeben von Rita Kersting, mit einem Vorwort von Yilmaz Dziewior und Tom Eccles, Essays von Lauren Cornell, Fabienne Dumont und Övül Durmusoglu sowie einem Interview mit Nil Yalter von Rita Kersting und Kurztexten zu den ausgestellten Arbeiten, Deutsch/Englisch, Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln, 29,80 Euro (Buchhandelspreis), 25 Euro (Museumspreis).


Kuratorin: Rita Kersting


Web und Social Media
Zur Ausstellung kommuniziert das Museum Ludwig auf seinen Social-Media-Kanälen mit dem Hashtag #MLxNilYalter
Facebook/Instagram/Twitter/Vimeo: @MuseumLudwig – www.museum-ludwig.de

http://www.museum-ludwig.de/

Im Fokus

Junge mit Spielzeugwaffe, Kabul, Afghanistan, 20. September 2009 © Anja Niedringhaus/APKäthe Kollwitz Museum
Anja Niedringhaus
29.03. - 30.06.19

Koeln-Art Newsletter

Newsletter-Bestellung

Ihre Kontaktdaten

Sicherheitsfrage