Künstlergesamtliste

Vernissagen

1.11.2019 - 16.2.2020

Bundeskunsthalle

Martin Kippenberger

BITTESCHÖN DANKESCHÖN
Eine Retrospektive


MK_mit_I_Love_Sticker_Foto_Guenther_FoergMartin Kippenberger (1953 – 1997) war einer der medial und stilistisch vielseitigsten und wichtigsten deutschen Künstler, der die 1980er- und 1990er-Jahre maßgeblich geprägt hat. Sein Schaffen führte schon zu Lebzeiten zu einer herausragenden Position innerhalb der zeitgenössischen Kunstgeschichte und wirkt bis heute international – auch für die jüngere Künstlergeneration. Sein Werk basiert auf einer scharfen Beobachtung des alltäglichen Lebens, einer profunden Kenntnis der Kunstgeschichte und war immer eng mit seiner Biografie und seiner Haltung als Künstler verbunden. Seine Arbeiten spiegeln nur scheinbar einen unbekümmerten Dilettantismus, den er jedoch wohl durchdacht und strategisch einsetzte.

Sein Werk ist geprägt von überbordender, manchmal grenzüberschreitender Kreativität, großer Empathie, sowie inhaltlicher und formaler Diversität, die sich sowohl in Ernsthaftigkeit als auch in Pathos äußern kann – er war ein Meister des bewussten ‚Spiels‘, des Auslotens und Zusammenfügens.
Die Ausstellung soll die besondere Komplexität seines Werkes in all seinen Facetten und Medien (Malerei, Skulptur, Zeichnungen, Collagen, Multiples, Plakate, Künstlerbücher) aufzeigen.

http://www.bundeskunsthalle.de
22.11.2019 - 16.2.2020

NRW Forum

gute aussichten junge deutsche fotografie 2019/2020

Was denkt, sieht, fühlt und produziert eine junge Fotograf*innen-Generation? Wie versteht sie ihr Medium und geht mit dem aktuellen Zeitgeschehen um? Mit der Ausstellung gute aussichten 2019/2020 zeigt das NRW-Forum Düsseldorf vom 22. November 2019 bis 16. Februar 2020 wieder die besten Fotografieabsolvent*innen des Landes und gibt Einblicke in aktuelle Fotografiediskurse.

 gute aussichten 2018/19 Foto Anna Tiessen - Kommando Korn, www.guteaussichten.org Zum dritten Mal kommt die Auftaktausstellung des renommierten Nachwuchspreises gute aussichten ins NRW-Forum Düsseldorf. Vom 22. November 2019 bis 16. Februar 2020 sind dann wieder die besten Abschlussarbeiten im Fach Fotografie zu sehen, sowie der gute aussichten GRANT III, das jährliche Arbeits- und Projekt-Stipendium für alle bisherige Preisträger*innen.

Einmal im Jahr kürt die Jury von „gute aussichten – junge deutsche fotografie“ aus den Einreichungen aller Hochschulen in Deutschland mit einem Studiengang Fotografie die besten Arbeiten. Nach der Auftaktausstellung im NRW-Forum Düsseldorf werden die ausgewählten Künstler*innen in weiteren Ausstellungen und Aktionen national und international präsentiert. „gute aussichten“ wurde 2004 von Josefine Raab und Stefan Becht gegründet. Teil der Jury waren bisher international bekannte Fotograf*innen und Künstler*innen wie Andreas Gursky, Juergen Teller, Annelies Štrba, Norbert Bisky, Ulrich Seidl, Thomas Ruff oder Herlinde Koelbl.

Die künstlerische Position in der Jury wird in diesem Jahr von der jungen, niederländischen und aufstrebenden Fotografin und Künstlerin Louise te Poele wahrgenommen. Sie gehört zu einer neuen, digital wie international tätigen Generation von Fotograf/inn/en, die sich zur Schaffung eigenständiger Bilder aller medialen und technischen Mittel bedienen. Zudem sind in diesem Jahr in der Jury: Die Initiatorin von gute aussichten, Kunstwissenschaftlerin und Kuratorin Josefine Raab (Neustadt/Weinstrasse), die Kunsthistorikerin und Kulturjournalistin Dr. Wibke von Bonin (Köln), Luise Schröder, Künstlerin, Fotografin und gute aussichten Preisträgerin 2011/2012 (Paris, Leipzig), die Bildchefin der ZEIT Amélie Schneider (Hamburg), Stefan Becht, Journalist und Mitbegründer von gute aussichten sowie Ingo Taubhorn, Kurator am Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg.

Informationen unter www.guteaussichten.org

https://www.nrw-forum.de
29.8.2019 - 2.2.2020

Museum Kunstpalast

Norbert Tadeusz

Norbert Tadeusz | Gelbes Atelier, 1985, Öl / Leinwand, 300 x 425 cm, 1985-02-01, Estate Norbert Tadeusz / Petra Lemmerz Der Kunstpalast zeigt mit etwa 40 Gemälden und Arbeiten auf Papier die erste Museumsausstellung von Norbert Tadeusz (1940–2011) in Düsseldorf seit fast 30 Jahren.

Der gebürtige Dortmunder studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Joseph Beuys und nahm mit seinem figurativen, sehr körper­lichen Malstil schnell eine Sonderstellung ein, die sich von den konzeptuell, minimalis­tisch oder abstrakt ausge­richteten Arbeiten von Kommilitonen wie Imi Knoebel, Blinky Palermo, Reiner Ruthenbeck oder Katharina Sieverding deutlich abhob.

Tadeusz hatte mit seiner eigenwilligen Malerei einen erheb­lichen Einfluss auf die Düsseldorfer Kunstszene. Die mit­unter drastischen Darstellungen seiner teils großformatigen Bilder berühren den Be­trachter und prägen sich ihm unwillkürlich ein. Tadeusz präsen­tiert Gegenstände aus ungewöhnlichen Blickwinkeln, Figuren sind oft in ex­tremen Körperhaltungen dargestellt. Für die formale Struk­tur seiner Gemälde und Aquarelle nutzt er Elemente aus der ab­strak­ten Farbfeld­malerei. Die Ausstellung wird in enger Zusam­men­arbeit mit dem Nachlass des Künstlers realisiert.

Kurator: Kay Heymer

http://www.smkp.de/ausstellungen/ausblick/jahresvorschau-2014.html
18.9.2019 - 19.1.2020

Kunstmuseum Bonn

JETZT ! Junge Malerei

500 Werke - 53 Künstler*innen - 4 Orte

Mit dem Ausstellungsprojekt Jetzt! Junge Malerei in Deutschland unternehmen das Kunstmuseum Bonn, das Museum Wiesbaden, die Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser und die Deichtorhallen Hamburg den Versuch, den aktuellen Stand des Mediums zu bestimmen. Ziel ist es, einen gültigen Querschnitt durch die junge, in Deutschland entstandene Malerei zu geben und dabei alle Erscheinungsformen des Mediums ohne konzeptuelle oder ideologische Einschränkungen zu berücksichtigen.

Vivian Greven, Leea, 2017, Öl auf Leinwand, 120 x 110 cm, Courtesy Galerie Aurel Scheibler, Foto: Ivo Faber Drei zentrale Prämissen leiten dieses Ausstellungsprojekt: Erstens geht es um die Malerei als Bild, also nicht um installative oder multimediale Erweiterungen des Mediums. Die zweite Prämisse betrifft das Alter der Teilnehmer*innen und konzentriert sich auf die Generation der seit den späten 1970er-Jahren geborenen Künstler*innen. Die dritte Voraussetzung betrifft den geografischen Rahmen der Ausstellung. Dass dieser sich auf Deutschland beschränkt, resultiert allein aus der Notwendigkeit, das Untersuchungsgebiet überschaubar zu halten.

Gezeigt werden rund 500 Werke von 53 Künstler*innen. Im Kunstmuseum Bonn, dem Museum Wiesbaden und den Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser werden alle teilnehmenden Künstler*innen mit jeweils mindestens drei Arbeiten parallel ausgestellt. Eine Auswahl der Werke wird ab dem 7. Februar 2020 in den Deichtorhallen Hamburg zu sehen sein.

Zur Ausstellung erscheint eine umfassende Publikation im Hirmer Verlag, die neben einführenden Essays und Kurztexten zu den teilnehmenden Künstler*innen auch eine  Auswahl der gezeigten Werke enthalten wird.

Künstler*innen:

Mona Ardeleanu, Israel Aten, Paula Baader, Lydia Balke, Cornelia Baltes, Jagoda Bednarsky, Viola Bittl, Peppi Bottrop, Andreas Breunig, Paul Czerlitzki, Benjamin Dittrich, Jens Einhorn, Jenny Forster, Pius Fox, Max Frintrop, Sabrina Fritsch, Ina Gerken, Fabian Ginsberg, Gregor Gleiwitz, Lukas Glinkowski, Sebastian Gögel, Henriette Grahnert, Dana Greiner, Vivian Greven, Toulu Hassani, Sabrina Haunsperg, Franziska Holstein, Aneta Kajzer, Sumi Kim, Maximilian Kirmse, Li-Wen Kuo, David Lehmann, Benedikt Leonhardt, Florian Meisenberg, Monika Michalko, Hannes Michanek, Simon Modersohn, Bastian Muhr, Anna Nero, Moritz Neuhoff, Vera Palme, Alexander Pröpster, Franziska Reinbothe, Daniel Rossi, Markus Saile, Moritz Schleime, Jana Schröder, Daniel Schubert, Kristina Schuldt, Alicia Viebrock, Stefan Vogel, Jonas Weichsel, Tristan Wilczek

Kurator*innen:

Prof. Dr. Stephan Berg  (Intendant, Kunstmuseum Bonn), Dr. Frédéric Bußmann (Direktor, Kunstsammlungen Chemnitz), Dr. Jörg Daur (Stellv. Direktor, Museum Wiesbaden), Dr. Alexander Klar (Direktor, Wiesbaden), Anja Richter (Kuratorin, Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser), Lea Schäfer (Wiss. Volontärin, Museum Wiesbaden), Dr. Christoph Schreier (Stellv. Direktor, Kunstmuseum Bonn)

www.malerei.jetzt
#malereijetzt

Eröffnung: Mittwoch, 18. September 2019, 19 Uhr

http://www.kunstmuseum-bonn.de
29.7.2018 - 29.12.2019

Kunstsammlung NRW / K 21

Tomás Saraceno - in orbit

SaracenoÜber der Piazza des K21 schwebt in mehr als 25 Meter Höhe die riesige  Rauminstallation in orbit des Künstlers Tomás Saraceno. Es ist eine Konstruktion aus Stahlnetzen, die in drei Ebenen unter der gewaltigen Glaskuppel aufgespannt ist. Innerhalb der insgesamt 2.500 Quadratmeter umfassenden Netzstruktur sind ein halbes Dutzend "Sphären", luftgefüllte Kugeln von bis zu 8,50 Metern Durchmesser, platziert. Besucher können die transparente Installation betreten und sich auf den drei Ebenen zwischen den Kugeln frei bewegen.

https://www.kunstsammlung.de

Im Fokus

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Martin Kippenberger

01.11.19-16.02.20

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