Künstlergesamtliste

Vernissagen

29.7.2018 - 29.12.2019

Kunstsammlung NRW / K 21

Tomás Saraceno - in orbit

SaracenoÜber der Piazza des K21 schwebt in mehr als 25 Meter Höhe die riesige  Rauminstallation in orbit des Künstlers Tomás Saraceno. Es ist eine Konstruktion aus Stahlnetzen, die in drei Ebenen unter der gewaltigen Glaskuppel aufgespannt ist. Innerhalb der insgesamt 2.500 Quadratmeter umfassenden Netzstruktur sind ein halbes Dutzend "Sphären", luftgefüllte Kugeln von bis zu 8,50 Metern Durchmesser, platziert. Besucher können die transparente Installation betreten und sich auf den drei Ebenen zwischen den Kugeln frei bewegen.

https://www.kunstsammlung.de
16.3.2019 - 16.6.2019

Skulpturenpark Waldfrieden

Martin Disler - Häutung und Tanz

In einem intensiven Schaffens­prozess arbeitete der Schweizer Maler und Bildhauer Martin Disler (1949 – 1996) Anfang der 1990er Jahre an einer Gruppe von 66 lebens­großen Bronze­figuren. Sie gelten als Höhe­punkt seines bild­hauerischen Schaffens und wurden 1991/92 unter dem Titel „Häutung und Tanz“ in der Whitechapel Art Gallery in London, der Kunst­halle Basel und im Kunst­forum der Städt­ischen Galerie im Lenbachhaus München ausgestellt. Die Aus­stellung im Skulpturen­park Wald­frieden führt erst­mals nach fast 30 Jahren eine Auswahl von 25 der eindring­lichsten Arbeiten der Werk­gruppe zusammen. Dies ist nur Dank der Leih­gaben von mehreren Museen und privaten Sammlern möglich geworden. Die ausdrucks­starken, gleicher­maßen faszinierenden wie verstörenden Figuren lassen erahnen, mit welcher rast­losen Schaffens­kraft Disler arbeitete. Die Skulpturen sind aus einer inneren, unabweis­baren Not­wendig­keit entstanden, geprägt vom Einsatz der körper­lichen Energie und Direkt­heit der Geste.


Martin DislerMartin Disler, 1949 in Seewen/CH geboren, war als Maler, Bild­hauer und Schrift­steller Auto­didakt. Er lebte als ruhe­loser Reisender in New York, Zürich, Amsterdam, Lugano, Samedan, Mailand und zuletzt in Les Planchettes im Schweizer Jura. Im Alter von nur 47 Jahren ist Martin Disler am 27. August 1996 an den Folgen eines Hirn­schlags gestorben.
Erste inter­nationale Aufmerk­samkeit erreichte Disler mit seiner Ausstellung "Invasion durch eine falsche Sprache" in der Kunst­halle Basel 1980. Die folgenden Jahre beschieden ihm eine rasant wachsende Anerkennung mit Einzel­aus­stellungen unter anderem in den oben genannten Institutionen sowie im ARC Paris, dem Museu de Arte Moderna Sao Paulo und mit Teilnahmen an der Biennale Venedig 1980 und der documenta 7 Kassel 1982 .

Begleitend zu der Ausstellung erscheint ein Katalog in deutscher und englischer Sprache mit Texten von Roland Wäspe (Direktor Kunstmuseum St.Gallen), Demosthenes Davvetas (Philosoph, Autor) und einem historischen Text von Martin Disler.

Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Nachlass Martin Disler und wird durch die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia unterstützt.

http://skulpturenpark-waldfrieden.de
9.2.2019 - 12.5.2019

Skulpturenpark Waldfrieden

Tony Cragg-New Works

Tony CraggDas künstlerische Werk Tony Craggs entfaltet sich in einem ruhelosen Prozess der Erforschung der Möglichkeiten des Materials und der Umgestaltung der uns umgebenden Welt. Seine Sentenz, dass „es viel mehr Dinge gibt, die nicht existieren, als die existieren“, verweist auf einen Quell von Dingen und Formen, die noch außerhalb unserer Wahrnehmung liegen. Für Cragg ist die Skulptur eine Methode, dieses enorme Potential neuer Formen und der damit verbundenen Bedeutungen, Träume und Sprachen zu erschließen.

http://skulpturenpark-waldfrieden.de
27.1.2019 - 5.5.2019

Museum Schloss Morsbroich

Die nächste Generation. Junge Fotografie made im Rheinland

Mit Arbeiten von Alexander Basile, Johannes Bendzulla, Mia Boysen, Louisa Clement, Natalie Czech, Owen Gump, Alwin Lay, Peter Miller, Anne Pöhlmann, Johannes Post, Sebastian Riemer, Morgaine Schäfer, Berit Schneidereit, Shigeru Takato, Christoph Westermeier, Anna Vogel, Moritz Wegwerth und Matthias Wollgast

Düsseldorf und Köln, die Akademie und die Kunsthochschule, das Atelier von Bernd und Hilla Becher und die zahlreichen rheinischen Museen und Ausstellungsinstitutionen mit dem (Sammlungs-)Schwerpunkt Fotografie gelten nicht nur in Deutschland, sondern auch international als ein Zentrum für zeitgenössische Fotografie.

1976 wurde Bernd Becher als Professor für Fotografie an die Kunstakademie Düsseldorf berufen. Damit war die erste Professur für Fotografie in Deutschland eingerichtet und der Grundstein für eine bis heute anhaltende fotografische Tradition gelegt, aus der die berühmte „Becherschule“ und in der „ersten Generation“ weltbekannte Fotograf*innen wie Andreas Gursky, Candida Höfer, Thomas Ruff und Thomas Struth hervorgegangen sind. Ruff und Gursky sind später an die Düsseldorfer Akademie als Professoren zurückgekehrt und haben – neben Christopher Williams, der seit mehreren Jahren die Fotoklasse leitet – wesentlich dazu beigetragen, den fotografischen Diskurs weiterzuentwickeln.

Morgaine Schäfer Archiv No 2301, Pose 2 20161990 entstand mit der Kunsthochschule für Medien in Köln und dem damals einzigen Diplomstudiengang „Audiovisuelle Medien“ ein neuer, zukunftsweisender Ort künstlerischer Lehre und Praxis. Die Professur für Künstlerische Fotografie an der KHM wurde 1994 mit Jürgen Klauke besetzt, der sie bis 2009 innehatte. „Seit 2011 ist Beate Gütschow Professorin für Künstlerische Fotografie.“ Im Zentrum der Lehre der Künstlerischen Fotografie der Kunsthochschule Köln stand seit jeher das konzeptionelle Arbeiten sowie ein medienreflexives und genreübergreifendes Experimentieren. Hier haben zahlreiche Künstler studiert, die das Medium Fotografie per se als künstlerisches Ausdrucksmittel sowie als Erkenntnismittel neu denken und bearbeiten – bis hin zur völligen Verwerfung der Fotografie und all ihrer tradierten Zuschreibungen.

Sebastian RiemerKonzeptuelles Denken verband bereits der dokumentarische Ansatz von Bernd und Hilla Becher mit der Fotografie. Dies wurde von den Fotografen der ersten Generation der Becherschule aufgegriffen. Die Grenzen des Mediums wurden erweitert und damit auch grundlegend die Vorstellungen davon, was neue Fotografie sein kann. Mit ihren Arbeiten haben diese Fotografen der ersten Generation seit den 1980er Jahren eine Reihe von Studenten*innen der nachfolgenden Generation inspiriert.

Die Ausstellung Die nächste Generation. Junge Fotografie made im Rheinland legt das Augenmerk auf diese „nächste Generation“. Sie zeigt Werke von Künstler*innen, die in den 1970er und 1980er Jahren geboren sind. Geprägt von der fotografischen Tradition der Bechers, der Becherschüler oder aber auch in einiger Entfernung von diesen, verfolgen sie in ihren Arbeiten einen dezidiert konzeptuellen Ansatz. Die Grenzen des Mediums können hierbei in vielfältiger Art und Weise überschritten werden: Die Fotografie öffnet sich in den Raum, in das Bewegtbild, in die Malerei, in den Bereich zwischen Grafik und Fotografik und auch in den virtuellen Raum.

Kuratoren der Ausstellung sind Heide Häusler und Stefanie Kreuzer.

http://www.museum-morsbroich.de
10.2.2019 - 5.5.2019

Arp Museum

Gestaltung der Zukunft

Stipendiatinnen und Stipendiaten des Künstlerhauses Schloss Balmoral und des Landes Rheinland-Pfalz 2018/19

»Die Zukunft ist keine sauber von der Gegenwart abgelöste Utopie: die Zukunft hat schon begonnen.«
Robert Jungk

laura eckertDas Bedürfnis, sich die Zukunft auszumalen, ist fest im Menschen verankert. Wenn wir uns ein Bild von Morgen machen wollen, eröffnen sich uns unterschiedliche Perspektiven. Wissenschaftliche Prognosen und Simulationen verfolgen einen pragmatisch-rationalen Ansatz, Filme und Bücher schaffen fiktive Vorstellungsbilder. Die Ausstellung »Gestaltung der Zukunft« geht davon aus, dass beide Zugänge – Realität und Imagination – sich gegenseitig bedingen und durchdringen. Sie versteht Zukunft als ein mehrdimensionales zeitliches Konstrukt. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten des Künstlerhauses Schloss Balmoral setzten sich 2018 mit dem Thema »Gestaltung der Zukunft. Wie wollen wir leben, lieben und arbeiten?« auseinander.

Björn KühnAuch das Kunstschaffen der Stipendiatinnen und Stipendiaten des Landes Rheinland-Pfalz, die in ihrer Themenwahl frei waren, tangiert diese Frage. Denn Ausgangspunkt vieler künstlerischer Positionen ist zunächst die Überlegung, wann Zukunft eigentlich anfängt. Verbunden mit der relativ überschaubaren Dauer der eigenen Lebensspanne rückt die Beschäftigung mit den Möglichkeiten individueller Lebensgestaltung im Hier und Jetzt in den Vordergrund. Andere Künstlerinnen und Künstler betrachten die Zukunft als etwas, das weit über uns hinausgeht und daher eine globalere Betrachtungsweise erfordert. Einigkeit besteht darin, dass unsere Welt vor komplexen sozialen, ökologischen, politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen steht. Die Frage, wie wir dem Morgen angesichts globaler Probleme und neuster technischer Entwicklungen entgegenblicken, hängt auch mit unserer emotionalen Verfasstheit zusammen. Das oftmals ambivalente Zusammenspiel von Hoffnung und Misstrauen, Vorfreude und Sorge, Glaube und Zweifel schwingt in vielen Arbeiten mit. Mithilfe unterschiedlicher Medien wie Malerei, Skulptur, Performance, Video, Fotografie, Zeichnung, Objekten und Installation greifen die Kunstschaffenden eine Vielzahl von Themen auf: mögliche Formen des Zusammenlebens, das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine, der Umgang mit Krankheit und Tod, Mobilität, die Veränderung von Arbeit, die Erschließung von neuen Räumen. Die künstlerischen Ergebnisse changieren spielerisch zwischen konkreten Bildfindungen und abstrakten Denkfiguren. Sie alle münden in die grundlegende Frage, wie der umfassende Wandel unserer Epoche das gegenwärtige und zukünftige Menschsein prägt und transformiert. Die Ausstellung wird kuratiert von Lotte Dinse, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Künstlerhaus Schloss Balmoral.

 

Ausstellende Künstler*innen
Laura Eckert, Florian Graf, Andrea Eva Györi, René Hüls, Ruth Hutter, The liveloveworkCollection (Bert Jacobs), Soyoung Kim, Rieke Köster, Björn Kühn, Gregory Olympio, Nelmarie du Preez, Max Ruf, Lisa Marie Schmitt, Konstantin Voit, Till Wyler von Ballmoos

https://arpmuseum.org

Im Fokus

laura eckertArp Museum Rolandseck
Gestaltung der Zukunft
Stipendiaten Schloss Balmoral
10.02.-05.05.19

Koeln-Art Newsletter

Newsletter-Bestellung

Ihre Kontaktdaten

Sicherheitsfrage