Künstlergesamtliste

Vernissagen

29.7.2018 - 29.12.2019

Kunstsammlung NRW / K 21

Tomás Saraceno - in orbit

SaracenoÜber der Piazza des K21 schwebt in mehr als 25 Meter Höhe die riesige  Rauminstallation in orbit des Künstlers Tomás Saraceno. Es ist eine Konstruktion aus Stahlnetzen, die in drei Ebenen unter der gewaltigen Glaskuppel aufgespannt ist. Innerhalb der insgesamt 2.500 Quadratmeter umfassenden Netzstruktur sind ein halbes Dutzend "Sphären", luftgefüllte Kugeln von bis zu 8,50 Metern Durchmesser, platziert. Besucher können die transparente Installation betreten und sich auf den drei Ebenen zwischen den Kugeln frei bewegen.

https://www.kunstsammlung.de
16.3.2019 - 16.6.2019

Skulpturenpark Waldfrieden

Martin Disler - Häutung und Tanz

In einem intensiven Schaffens­prozess arbeitete der Schweizer Maler und Bildhauer Martin Disler (1949 – 1996) Anfang der 1990er Jahre an einer Gruppe von 66 lebens­großen Bronze­figuren. Sie gelten als Höhe­punkt seines bild­hauerischen Schaffens und wurden 1991/92 unter dem Titel „Häutung und Tanz“ in der Whitechapel Art Gallery in London, der Kunst­halle Basel und im Kunst­forum der Städt­ischen Galerie im Lenbachhaus München ausgestellt. Die Aus­stellung im Skulpturen­park Wald­frieden führt erst­mals nach fast 30 Jahren eine Auswahl von 25 der eindring­lichsten Arbeiten der Werk­gruppe zusammen. Dies ist nur Dank der Leih­gaben von mehreren Museen und privaten Sammlern möglich geworden. Die ausdrucks­starken, gleicher­maßen faszinierenden wie verstörenden Figuren lassen erahnen, mit welcher rast­losen Schaffens­kraft Disler arbeitete. Die Skulpturen sind aus einer inneren, unabweis­baren Not­wendig­keit entstanden, geprägt vom Einsatz der körper­lichen Energie und Direkt­heit der Geste.


Martin DislerMartin Disler, 1949 in Seewen/CH geboren, war als Maler, Bild­hauer und Schrift­steller Auto­didakt. Er lebte als ruhe­loser Reisender in New York, Zürich, Amsterdam, Lugano, Samedan, Mailand und zuletzt in Les Planchettes im Schweizer Jura. Im Alter von nur 47 Jahren ist Martin Disler am 27. August 1996 an den Folgen eines Hirn­schlags gestorben.
Erste inter­nationale Aufmerk­samkeit erreichte Disler mit seiner Ausstellung "Invasion durch eine falsche Sprache" in der Kunst­halle Basel 1980. Die folgenden Jahre beschieden ihm eine rasant wachsende Anerkennung mit Einzel­aus­stellungen unter anderem in den oben genannten Institutionen sowie im ARC Paris, dem Museu de Arte Moderna Sao Paulo und mit Teilnahmen an der Biennale Venedig 1980 und der documenta 7 Kassel 1982 .

Begleitend zu der Ausstellung erscheint ein Katalog in deutscher und englischer Sprache mit Texten von Roland Wäspe (Direktor Kunstmuseum St.Gallen), Demosthenes Davvetas (Philosoph, Autor) und einem historischen Text von Martin Disler.

Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Nachlass Martin Disler und wird durch die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia unterstützt.

http://skulpturenpark-waldfrieden.de
9.2.2019 - 12.5.2019

Skulpturenpark Waldfrieden

Tony Cragg-New Works

Tony CraggDas künstlerische Werk Tony Craggs entfaltet sich in einem ruhelosen Prozess der Erforschung der Möglichkeiten des Materials und der Umgestaltung der uns umgebenden Welt. Seine Sentenz, dass „es viel mehr Dinge gibt, die nicht existieren, als die existieren“, verweist auf einen Quell von Dingen und Formen, die noch außerhalb unserer Wahrnehmung liegen. Für Cragg ist die Skulptur eine Methode, dieses enorme Potential neuer Formen und der damit verbundenen Bedeutungen, Träume und Sprachen zu erschließen.

http://skulpturenpark-waldfrieden.de
10.2.2019 - 5.5.2019

Arp Museum

Gestaltung der Zukunft

Stipendiatinnen und Stipendiaten des Künstlerhauses Schloss Balmoral und des Landes Rheinland-Pfalz 2018/19

»Die Zukunft ist keine sauber von der Gegenwart abgelöste Utopie: die Zukunft hat schon begonnen.«
Robert Jungk

laura eckertDas Bedürfnis, sich die Zukunft auszumalen, ist fest im Menschen verankert. Wenn wir uns ein Bild von Morgen machen wollen, eröffnen sich uns unterschiedliche Perspektiven. Wissenschaftliche Prognosen und Simulationen verfolgen einen pragmatisch-rationalen Ansatz, Filme und Bücher schaffen fiktive Vorstellungsbilder. Die Ausstellung »Gestaltung der Zukunft« geht davon aus, dass beide Zugänge – Realität und Imagination – sich gegenseitig bedingen und durchdringen. Sie versteht Zukunft als ein mehrdimensionales zeitliches Konstrukt. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten des Künstlerhauses Schloss Balmoral setzten sich 2018 mit dem Thema »Gestaltung der Zukunft. Wie wollen wir leben, lieben und arbeiten?« auseinander.

Björn KühnAuch das Kunstschaffen der Stipendiatinnen und Stipendiaten des Landes Rheinland-Pfalz, die in ihrer Themenwahl frei waren, tangiert diese Frage. Denn Ausgangspunkt vieler künstlerischer Positionen ist zunächst die Überlegung, wann Zukunft eigentlich anfängt. Verbunden mit der relativ überschaubaren Dauer der eigenen Lebensspanne rückt die Beschäftigung mit den Möglichkeiten individueller Lebensgestaltung im Hier und Jetzt in den Vordergrund. Andere Künstlerinnen und Künstler betrachten die Zukunft als etwas, das weit über uns hinausgeht und daher eine globalere Betrachtungsweise erfordert. Einigkeit besteht darin, dass unsere Welt vor komplexen sozialen, ökologischen, politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen steht. Die Frage, wie wir dem Morgen angesichts globaler Probleme und neuster technischer Entwicklungen entgegenblicken, hängt auch mit unserer emotionalen Verfasstheit zusammen. Das oftmals ambivalente Zusammenspiel von Hoffnung und Misstrauen, Vorfreude und Sorge, Glaube und Zweifel schwingt in vielen Arbeiten mit. Mithilfe unterschiedlicher Medien wie Malerei, Skulptur, Performance, Video, Fotografie, Zeichnung, Objekten und Installation greifen die Kunstschaffenden eine Vielzahl von Themen auf: mögliche Formen des Zusammenlebens, das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine, der Umgang mit Krankheit und Tod, Mobilität, die Veränderung von Arbeit, die Erschließung von neuen Räumen. Die künstlerischen Ergebnisse changieren spielerisch zwischen konkreten Bildfindungen und abstrakten Denkfiguren. Sie alle münden in die grundlegende Frage, wie der umfassende Wandel unserer Epoche das gegenwärtige und zukünftige Menschsein prägt und transformiert. Die Ausstellung wird kuratiert von Lotte Dinse, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Künstlerhaus Schloss Balmoral.

 

Ausstellende Künstler*innen
Laura Eckert, Florian Graf, Andrea Eva Györi, René Hüls, Ruth Hutter, The liveloveworkCollection (Bert Jacobs), Soyoung Kim, Rieke Köster, Björn Kühn, Gregory Olympio, Nelmarie du Preez, Max Ruf, Lisa Marie Schmitt, Konstantin Voit, Till Wyler von Ballmoos

https://arpmuseum.org
27.1.2019 - 5.5.2019

Museum Schloss Morsbroich

Die nächste Generation. Junge Fotografie made im Rheinland

Mit Arbeiten von Alexander Basile, Johannes Bendzulla, Mia Boysen, Louisa Clement, Natalie Czech, Owen Gump, Alwin Lay, Peter Miller, Anne Pöhlmann, Johannes Post, Sebastian Riemer, Morgaine Schäfer, Berit Schneidereit, Shigeru Takato, Christoph Westermeier, Anna Vogel, Moritz Wegwerth und Matthias Wollgast

Düsseldorf und Köln, die Akademie und die Kunsthochschule, das Atelier von Bernd und Hilla Becher und die zahlreichen rheinischen Museen und Ausstellungsinstitutionen mit dem (Sammlungs-)Schwerpunkt Fotografie gelten nicht nur in Deutschland, sondern auch international als ein Zentrum für zeitgenössische Fotografie.

1976 wurde Bernd Becher als Professor für Fotografie an die Kunstakademie Düsseldorf berufen. Damit war die erste Professur für Fotografie in Deutschland eingerichtet und der Grundstein für eine bis heute anhaltende fotografische Tradition gelegt, aus der die berühmte „Becherschule“ und in der „ersten Generation“ weltbekannte Fotograf*innen wie Andreas Gursky, Candida Höfer, Thomas Ruff und Thomas Struth hervorgegangen sind. Ruff und Gursky sind später an die Düsseldorfer Akademie als Professoren zurückgekehrt und haben – neben Christopher Williams, der seit mehreren Jahren die Fotoklasse leitet – wesentlich dazu beigetragen, den fotografischen Diskurs weiterzuentwickeln.

Morgaine Schäfer Archiv No 2301, Pose 2 20161990 entstand mit der Kunsthochschule für Medien in Köln und dem damals einzigen Diplomstudiengang „Audiovisuelle Medien“ ein neuer, zukunftsweisender Ort künstlerischer Lehre und Praxis. Die Professur für Künstlerische Fotografie an der KHM wurde 1994 mit Jürgen Klauke besetzt, der sie bis 2009 innehatte. „Seit 2011 ist Beate Gütschow Professorin für Künstlerische Fotografie.“ Im Zentrum der Lehre der Künstlerischen Fotografie der Kunsthochschule Köln stand seit jeher das konzeptionelle Arbeiten sowie ein medienreflexives und genreübergreifendes Experimentieren. Hier haben zahlreiche Künstler studiert, die das Medium Fotografie per se als künstlerisches Ausdrucksmittel sowie als Erkenntnismittel neu denken und bearbeiten – bis hin zur völligen Verwerfung der Fotografie und all ihrer tradierten Zuschreibungen.

Sebastian RiemerKonzeptuelles Denken verband bereits der dokumentarische Ansatz von Bernd und Hilla Becher mit der Fotografie. Dies wurde von den Fotografen der ersten Generation der Becherschule aufgegriffen. Die Grenzen des Mediums wurden erweitert und damit auch grundlegend die Vorstellungen davon, was neue Fotografie sein kann. Mit ihren Arbeiten haben diese Fotografen der ersten Generation seit den 1980er Jahren eine Reihe von Studenten*innen der nachfolgenden Generation inspiriert.

Die Ausstellung Die nächste Generation. Junge Fotografie made im Rheinland legt das Augenmerk auf diese „nächste Generation“. Sie zeigt Werke von Künstler*innen, die in den 1970er und 1980er Jahren geboren sind. Geprägt von der fotografischen Tradition der Bechers, der Becherschüler oder aber auch in einiger Entfernung von diesen, verfolgen sie in ihren Arbeiten einen dezidiert konzeptuellen Ansatz. Die Grenzen des Mediums können hierbei in vielfältiger Art und Weise überschritten werden: Die Fotografie öffnet sich in den Raum, in das Bewegtbild, in die Malerei, in den Bereich zwischen Grafik und Fotografik und auch in den virtuellen Raum.

Kuratoren der Ausstellung sind Heide Häusler und Stefanie Kreuzer.

http://www.museum-morsbroich.de
15.2.2019 - 13.4.2019

Galerie Judith Andreae

Stadt- / Landschaften

KemsaGruppenausstellung STADT- / LANDSCHAFTEN

mit Werken von Andreas Bausch, Mahmut Celayir, Felix Contzen, Inessa Emmer, Ralf Hübers, Gudrun Kemsa und Achim Mohné/ REMOTEWORDS.

Opening: 14.02.19

http://www.galerie-andreae.de/news/
21.2.2019 - 4.4.2019

Kunstmuseum Bonn

VIDEONALE 17

Festival für Video und Zeitbasierte Kunstformen

We dialogue, therefore we are (Wir sind im Gespräch, also sind wir)", konstatiert der Philosoph Raymond Tallis in Johan Grimonprez' Videoarbeit Raymond Tallis - on tickling (2017). Das Werk ist eine von 30 aktuellen internationalen künstlerischen Positionen der VIDEONALE.17 - Festival für Video und zeitbasierte Kunstformen, die ab dem 21. Februar 2019 im Kunstmuseum Bonn stattfindet.

Stefan Panhans, HOSTEL, 2018; © the artistTallis bezieht sich mit seinem Statement auf René Descartes' "Ich denke, also bin ich." Gleichzeitig stößt er damit auch zentrale Fragen an, die die Ausstellung untersucht: Wie sind wir heute eigentlich miteinander im Gespräch? Wer spricht zu wem und über welche Medien? Über welche Realität(en) sprechen wir und wie (an)erkenne ich die Realität meines Gegenübers? Und welche künstlerischen Strategien werden aktuell entwickelt, um alternative Blicke zu ermöglichen und neue Perspektiven zu integrieren? Ausgewählt aus über 1.100 Wettbewerbseinsendungen aus 66 Ländern, werfen die Werke der VIDEONALE.17 Schlaglichter auf diese Fragen unter dem Thema REFRACTED REALITIES (Gebrochene Wirklichkeiten).

Nina Fischer & Maroan el Sani, Freedom of Movement, 2018; © the artists and VG Bild-Kunst, Bonn 2018.Künstler*innen der VIDEONALE.17
Monira Al Qadiri, Eric Baudelaire, Zanny Begg & Oliver Ressler, Mareike Bernien & Alex Gerbaulet, Andreas Bunte, Shu Lea Cheang, Marianna Christofides, Chto Delat, Mike Crane, Saara Ekström, Nina Fischer & Maroan el Sani, Mahdi Fleifel, Johan Grimonprez, Laura Huertas Millán, Su Hui-Yu, Sohrab Hura, Adam Kaplan & Gilad Baram, Stéphanie Lagarde, Maryna Makarenko, Deimantas Narkevičius, Stefan Panhans, Laure Prouvost, Morgan Quaintance, Maryam Tafakory, Eva van Tongeren, Tris Vonna-Michell, Clemens von Wedemeyer, Andrew Norman Wilson, Tobias Zielony

Festivalprogramm
Die Ausstellung zur VIDEONALE.17 wird begleitet durch ein umfangreiches Festivalprogramm (21.-24.2.2019, kuratiert von Lisa Bosbach) mit Künstlergesprächen, Vorträgen, Performances, Diskussionsrunden, Führungen, Workshops und Vermittlungsprogrammen. Mit Beiträgen von u.a. Erika Balsom, Zach Blas, Wibke von Bonin, Zabet Patterson, Ubermorgen.

Alle Informationen zur aktuellen Videonale unter https://v17.videonale.org

http://www.kunstmuseum-bonn.de
8.2.2019 - 31.3.2019

Kunstsammlung NRW / K 21

Planet 58

Absolvent_innen der Kunstakademie Düsseldorf 2018

Die Ausstellung "Planet 58" zeigt aktuelle Werke von Absolventinnen und Absolventen der Kunstakademie Düsseldorf. Alle teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler haben 2018 ihr Studium an der international renommierten Kunsthochschule abgeschlossen und präsentieren nun jeweils eine bis drei Arbeiten im musealen Raum. Die Schau, die die gesamte Ausstellungsfläche im Untergeschoss des K21 einnimmt, folgt keiner thematischen Vorgabe, sondern zeigt fast 60 künstlerische Positionen in ihrer gesamten Breite. Neben zahlreichen Gemälden sind Skulpturen, Installationen, Fotografien, Grafiken, Videos und Performances zu sehen.

Planet 58Der Titel der Ausstellung ist frei gewählt und geht auf eine Arbeit eines beteiligten Künstlers zurück. "Planet 58" spielt mit dem Gedanken des Unerforschten, des Zukünftigen und verweist auf den Übergang von der Studienzeit zur eigenständigen, freien künstlerischen Laufbahn. Auch für das Museum stellt "Planet 58" Neuland dar: Zum ersten Mal öffnet sich das Haus jungen Künstlerinnen und Künstlern in diesem Umfang.

Damit beginnt eine Kooperation zwischen der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen und der Kunstakademie Düsseldorf: Parallel zum alljährlichen Rundgang der Kunstakademie zeigt die Kunstsammlung im K21 eine Ausstellung mit Werken der Akademie-Absolvent/innen des Vorjahres. Mit dieser sich jährlich fortsetzenden Ausstellungsreihe möchte die Kunstsammlung NRW den jungen Künstlerinnen und Künstlern der Akademie eine Plattform und dem Publikum einen Einblick in die aktuellen künstlerischen Entwicklungen in Düsseldorf bieten.

Eröffnung am 7.2.2019 um 20.00 Uhr

https://www.kunstsammlung.de
14.2.2019 - 15.3.2019

Strabag Kunstforum

Larissa Leverenz

Deep Down and Purple

larissa leverenz"Es ist eine wundersame Welt, in die uns Larissa Leverenz mit ihren Arbeiten entführt. Die Künstlerin schöpft aus dem Fundus des Lebens, aus ihrer Kindheit und ihren Träumen. In den neuen Arbeiten lässt sie sich von den unendlichen Weiten des Weltraums inspirieren, aber auch von der Digitalisierung unserer multimedialen Gegenwart. In den kaum verortbaren, multiperspektivischen Bildräumen und ineinander verwobenen, architektonisch wirkenden Formen und Flächen tauchen figurative Elemente wie Satelliten, Asteroide oder Planeten auf, wodurch konkrete Bezugspunkte und Sichtachsen entstehen. In dieses Setting streut Leverenz wiederum abstrakte Elemente, etwa gestisch-kalligrafische Schlangenformen oder auch bunte, sich auflösende Farbkleckse. Dünne Holzplatten dienen als Bildträger, ihre roh belassene Maserung in hellen Brauntönen als Bildhintergrund.

larissa leverenzLeverenz malt und zeichnet, druckt und collagiert mit liebevollem Detailreichtum in einem zart zurückhaltenden Kolorit an warmen Farbtönen. Dargestellt sind nicht konkrete Ereignisse oder Geschichten, sondern persönlich Empfundenes und Gefühltes, allegorische Bilder, eine Grundstimmung, etwas nicht konkret Benennbares. „Wir leben in einer Zeit des Umbruchs und so genau die Vermessung unseres Globus auch sein mag, so unberechenbar präsentiert sich uns unsere Zukunft“, betont die Künstlerin. Es sind Bilder, denen etwas Existenzielles innewohnt, die verschiedene Dimensionen, Sichtweisen und potenzielle Möglichkeiten zeigen – letztendlich mehr eine sensible Innenschau, denn ein Blick in die Weiten des Alls."


Günther Oberhollenzer

http://www.strabag-kunstforum.at/ausstellungen/vorschau/
10.11.2018 - 10.3.2019

Kunstsammlung NRW / K 20

Mikrogeschichten einer ex-zentrischen Moderne

Yorozu Tetsugoro, Nude Beauty (1912) Important Cultural Property, The National Museum of Modern Art, TokyoEingefasst von Prolog und Epilog führt die Ausstellung in sieben Kapiteln chronologisch rund um den Globus: Tokyo, 1910; Moscow, 1913; São Paulo, 1922; Mexico City, 1923; Shimla, 1934; Beirut, 1948; und Zaria, 1960. Die „Mikrogeschichten einer ex-zentrischen Moderne“ erzählen von transkulturellen Umbruchmomenten, in denen Künstlerinnen und Künstler durch die Veröffentlichung eines Manifests, die Eröffnung einer Ausstellung, die Gründung einer Vereinigung, Reisen oder Begegnungen ihre Vorstellung einer Moderne formuliert haben.

Foto: Achim KukuliesIn den Räumen der Sammlung werden bisher wenig beachtete künstlerische Positionen vorgestellt und punktuell in den Dialog mit ausgewählten Werken der Kunstsammlung gesetzt. Sie stellen andere Perspektiven und Konstellationen vor, woraus sich bis heute aktuelle Fragen ergeben: Wie entstehen nationale und kulturelle Identitäten? Wie spiegeln sich Flucht und Exil in den Werken? Welchen künstlerischen und kulturpolitischen Einfluss haben Reisen, Begegnungen und Austausch?

Die Ausstellung ist Resultat eines mehrjährigen Forschungsprojekts und der erste Schritt im vielschichtigen Projekt der Erforschung einer transkulturellen Moderne.

http://www.kunstsammlung.de
7.12.2018 - 10.3.2019

NRW Forum

Bauhaus und die Fotografie

Vivian SassenDas Staatliche Bauhaus spielt nicht nur eine Schlüsselrolle in der Design- und Kunstgeschichte, sondern auch für die Fotografie des 20. Jahrhunderts. Vom 7. Dezember 2018 bis 10. März 2019 bringt die Ausstellung „Bauhaus und die Fotografie – Zum Neuen Sehen in der Gegenwartskunst“ Fotografien des Neuen Sehens in einen Dialog mit zeitgenössischen Künstler*innen. Die Ausstellung ist Teil des Jubiläumsprogramms „100 jahre bauhaus“.

Wie tragen die Neuerungen durch das Bauhaus auch heute noch zur Weiterentwicklung fotografischer Bildsprachen bei? Welche Rolle spielt die Foto-Avantgarde um 1930 für zeitgenössische Künstler? Die Ausstellung „Bauhaus und die Fotografie – Zum Neuen Sehen in der Gegenwartskunst“ verbindet Arbeiten des Neuen Sehens, wie sie von Bauhäuslern wie László Moholy-Nagy, Lucia Moholy, Marianne Brandt, Erich Consemüller und Walter Peterhans bekannt sind, mit Künstler*innen der Gegenwart wie Antje Hanebeck, Daniel T. Braun, Dominique Teufen, Doug Fogelson, Douglas Gordon, Kris Scholz, Max de Esteban, Stefanie Seufert, Taiyo Onorato & Nico Krebs, Thomas Ruff, Viviane Sassen und Wolfgang Tillmans.

Moholy-Nagy FunkturmHistorischer Bezugspunkt der Ausstellung ist die Werkbundausstellung „Film und Foto“, die 1929/30 unter anderem in Stuttgart, Berlin und Zürich zu sehen war. Der für seine experimentellen Fotoarbeiten bekannte Bauhaus-Künstler Moholy-Nagy kuratierte damals jeweils einen Raum zur Geschichte und zur Zukunft der Fotografie und untersuchte das Neue Sehen in der Fotografie. Die historische Werkschau, die als eine Art Manifest des Bauhaus-Künstlers zu verstehen ist und sich in die damalige Debatte um den Stellenwert der Fotografie in der Kunst einmischte, wird mit über 300 Exponaten virtuell rekonstruiert. Darüber hinaus wird ein Teil der Berliner Station präsentiert. Zusammen mit den fotografischen Arbeiten von zeitgenössischen Künstlern ermöglicht die Ausstellung einen Dialog zwischen dem historischen Ereignis und der Gegenwart. Einen Blick nach vorne werfen Studierende des Fachbereichs Gestaltung der Hochschule Darmstadt und der Fakultät Design der Technischen Hochschule Nürnberg, die ihre eigenen, zukunftsorientierten Entwürfe präsentieren, mit denen sie auch auf elektronische und digitale Medien setzen.

Es stellen Studierende aus von Prof. Michael Jostmeier und Prof. Dr. Christoph Schaden, Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, Fakultät Design – Amir Khan Djahanschahi Afschar, Felix Berndt, Markus Eschrich, Eduard Gross, Daniel Höllinger, Heidi Fabiola Hofmann, Tatjana Hofmann, Alexander Hunzek, Remigius Kalisz, Svitlana Khisamutdinova, Thea Leyendecker, Katrin Mader, Thomas Michalczyk, Anastasia Miller, Max Müller, Robert Nixdorf, Philipp Oehler, Julius Rosen, Daria Schreiber, Ludwig Seibt, Benno Sellin, Stefanie Sordon, Marco Steiner, Kerim Turay, Simon Velthuis und Christian Wölfel, Paul Leyendecker und Markus Sauerbeck – sowie Studierende von Prof. Dr. Kris Scholz und Daniel T Braun, Hochschule Darmstadt, Fachbereich Gestaltung, Studienschwerpunkt Fotografie – Christian Himmelspach, Didem Alunbas, Dominik Kramm, Dominik Schmitt, Eda Sarikaya, Jasmin Dories, Mirko Müller und Philipp Rabe.

Die Arbeiten der Serie "Umbra" von Viviane Sassen und „Blitzlichtskulpturen“ von Dominique Teufen werden in Großformaten auf Kuben öffentlich zugänglich auf der Terrasse des NRW-Forum präsentiert. Die Realisierung der Arbeiten wurde unterstützt von dem Foto- und Online-Druckservice CEWE, der sich seit 2016 als Hauspartner des NRW-Forum Düsseldorf für die Förderung des Kulturgutes Fotografie einsetzt.

Nach der Eröffnung im NRW-Forum Düsseldorf wird die Ausstellung in Berlin und Darmstadt zu sehen sein. Die Ausstellung wird kuratiert von Prof. Dr. Kris Scholz (Hochschule Darmstadt), Prof. Dr. Kai-Uwe Hemken (Kunsthochschule Kassel), Prof. Dr. Christoph Schaden (Technische Hochschule Nürnberg GSO). Zur Ausstellung erscheint ein umfassender zweisprachiger Katalog.

Das Projekt wird von der Kulturstiftung des Bundes, dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst sowie der Hochschule Darmstadt gefördert.

Die Ausstellung ist Teil des Bauhaus-Jubiläums in NRW. 100 jahre bauhaus im westen ist ein Projekt des NRW-Ministeriums für Kultur und Wissenschaft und der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe. Schirmherrin ist Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

https://www.nrw-forum.de
16.11.2018 - 3.3.2019

Bundeskunsthalle

Ernst Ludwig Kirchner

Erträumte Reisen

Ernst Luidwig KirchnerKirchner gehört zu den bekanntesten Malern des deutschen Expressionismus und zählt als Mitbegründer der Brücke-Gruppe am Anfang des 20. Jahrhunderts zu den wichtigsten Künstlern. Durch das Leben und Werk des Malers zieht sich wie ein roter Faden seine Suche nach dem Exotischen und Ursprünglichen, nach anderen Ländern und Kulturen. Entstanden sind farbenprächtige Bilder aus der Fantasie, in denen er fremde Welten erschuf und doch seiner Lebensrealität stets verhaftet blieb.

Ernst Ludwig KirchnerAnhand ausgewählter Stationen wie Dresden, Berlin, Fehmarn und Davos zeichnet die Ausstellung Kirchners Lebensweg und Schaffen nach. Die retrospektive Ausstellung mit mehr als 180 Kunstwerken veranschaulicht, wie er gesellschaftliche und künstlerische Einflüsse immer wieder neu verarbeitete und dabei auch persönlich und malerisch Neuland betrat.

Die Ausstellung wurde kuratiert von Katharina Beisiegel (Art Centre Basel) in Zusammenarbeit mit dem Kirchner Museum Davos und mit Thorsten Sadowsky und organisiert vom Art Centre Basel in Zusammenarbeit mit der Bundeskunsthalle.

http://www.bundeskunsthalle.de

Im Fokus

laura eckertArp Museum Rolandseck
Gestaltung der Zukunft
Stipendiaten Schloss Balmoral
10.02.-05.05.19

larissa leverenzStrabag Kunstforum Wien
Larissa Leverenz
14.02.-15.03.19

Koeln-Art Newsletter

Newsletter-Bestellung

Ihre Kontaktdaten

Sicherheitsfrage